{"id":2988,"date":"2014-08-02T21:40:43","date_gmt":"2014-08-02T19:40:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.depotblog.de\/?p=2988"},"modified":"2014-08-02T21:40:43","modified_gmt":"2014-08-02T19:40:43","slug":"ich-bin-zufrieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.depotblog.de\/?p=2988","title":{"rendered":"Ich bin zufrieden!"},"content":{"rendered":"<p>Wohin man schaut &#8211; (fast) \u00fcberall herrscht v\u00f6llige \u00dcberraschung \u00fcber das Geschehene. Gerade die letzte Woche sorgte doch f\u00fcr enorme Verwunderung. So ziemlich alle Gl\u00fccksritter da drau\u00dfen d\u00fcrften sich ein blaues Auge geholt haben. Viele, auch angelockt durch immer h\u00f6here Rekorde, mussten zusehen wie schnell die sch\u00f6nen (Buch)gewinne pl\u00f6tzlich Verluste werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn ein lang anhaltender Bullenmarkt beendet wird, kann die Ausgangst\u00fcr f\u00fcr die Party schnell recht eng werden. Das ist es was wir in der letzen Woche sehen konnten. Nebenwerte die bis zu 20% innerhalb von 1-2 Tagen nachgaben. F\u00fcr den Profi kein Spektakel, der \u00fcberwiegende Anteil an Amateuren hat aber Schwei\u00dfperlen auf der Stirn und r\u00e4tselt \u00fcber die &#8222;Gr\u00fcnde&#8220;.. Selbst eine Adidas, ein gewichtiger DAX30 Konzern gab 15% an einem Handelstag nach. Das Angebot an Aktien durch ausgel\u00f6ste Stopps kann mit der vorhandenen Nachfrage nicht ausreichend gedeckt werden und so rollt die Lawine.<\/p>\n<p>Ich behaupte mal, dass locker 90% aller B\u00f6rsianer \u00fcberfordert sind mit Korrekturen. Viele machen mit Optionsscheinen, Turbozertifikaten und anderem Teufelszeug auch das erste mal die Erfahrung was es mit dem Begriff &#8222;Emittentenrisiko&#8220; auf sich hat. Vor allem auch, dass gro\u00dfe, millionen- oder gar millardenschwere Unternehmen &#8222;Computerprobleme&#8220; haben k\u00f6nnen wenn es darum geht Kurse zu stellen.<\/p>\n<p>Mein Wikifolio hat im vergangenen Monat gezeigt, dass das Thema Risikominimierung in der Priorit\u00e4tenliste auf Platz 1 steht.<\/p>\n<p>Keine Frage, das kostet Performance. Ich bin z.B. niemand, der bereit ist neue Hochs zu kaufen, insbesondere wenn der Markt schon 5 Jahre lang im Bullenmodus ist, ich bin auch niemand, der mit vollem Short-Depot auf einen Crash spekuliert, aber ich wei\u00df zumindest sehr gut wann es an der Zeit ist die Coins vom Tisch zu nehmen. Und wenn ich f\u00fcr den n\u00e4chsten Einsatz mehrere Monate warten muss, dann warte ich.<\/p>\n<p>Wie geht es nun weiter? Volles Rohr nachkaufen? Oder haben wir eine neue Baisse? Oder nur eine gr\u00f6\u00dfere Korrektur? Ist der Bullenmarkt ganz vorbei und der B\u00e4r in der T\u00fcr? Gar nicht so einfach, aber ich m\u00f6chte zeigen wie zumindest ich mit der Situation umgehe. Vorweg will ich aber sagen, dass ein stumpfes Nachkaufen in solchen Phasen zwar sinnvoll sein KANN aber im Prinzip ein Griff ins ber\u00fchmte fallende Messer darstellt, denn: Der Abw\u00e4rtsimpuls ist erst gestartet. So lange keine Gegenbewegung da ist, die \u00fcber die St\u00e4rke der Kaufseite Auskunft gibt, ist ein 100% Long in meinen Augen mehr als fahrl\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Zumal auch ein Thema zur Korrektur vorhanden ist. Nein, es gibt sogar mehrere. Der Krieg in der Ukraine mit den damit verbundenen Sanktionen und damit auch deutlich zu sp\u00fcrenden Konsequenzen f\u00fcr die Wirtschaft. Insbesondere die Deutsche, die so stark von Exporten abh\u00e4ngig ist. Man schaue sich Adidas an. S\u00e4mtliche Automobilkonzerne haben Einsparkurse eingeschlagen. Das tun sie, weil sie als erstes Bremsspuren der Wirtschaft sp\u00fcren k\u00f6nnen..! J\u00fcngst hat z.B. VW ein <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/braunschweig_harz_goettingen\/Strenge-Diaet-VW-will-Milliarden-einsparen,volkswagen594.html\">schmerzhaftes Sparprogramm von 5 Mrd. verk\u00fcnden m\u00fcssen<\/a>. Neben Ukrainie verunsichert Argentinien, ich glaube aber dass der Einfluss geringer ist..<\/p>\n<p>Ich will den Teufel weiss Gott nicht an die Wand malen, ich will aber unbedint darauf hinweisen, dass an der B\u00f6rse wechselnde Bedingungen vorliegen k\u00f6nnen und ich will betonen, dass die Einfachheit Geld der letzten 2 Jahre Geld an en B\u00f6rsen zu verdienen niht selbstverst\u00e4ndlich ist. Nein, wir haben kein 2008, kein 2000, aber wir blicken auf einen 5 J\u00e4hrigen Bullenmarkt zur\u00fcck und es w\u00e4re h\u00f6chst verwunderlich wenn es die n\u00e4chsten 5 Jahre im selben Tempo weiter geht. Dass der Investor oder Trader das Thema Risikominimierung \u00fcber alle anderen Themen zu stellen hat, bekommt man nicht in B\u00f6rsenjahren wie 2013 beigebracht sondern genau hier und jetzt!<\/p>\n<p>Seid vorsichtig da drau\u00dfen!<\/p>\n<p>Lukas<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohin man schaut &#8211; (fast) \u00fcberall herrscht v\u00f6llige \u00dcberraschung \u00fcber das Geschehene. Gerade die letzte Woche sorgte doch f\u00fcr enorme Verwunderung. So ziemlich alle Gl\u00fccksritter da drau\u00dfen d\u00fcrften sich ein blaues Auge geholt haben. Viele, auch angelockt durch immer h\u00f6here Rekorde, mussten zusehen wie schnell die sch\u00f6nen (Buch)gewinne pl\u00f6tzlich Verluste werden k\u00f6nnen. Wenn ein lang anhaltender Bullenmarkt beendet wird, kann die Ausgangst\u00fcr f\u00fcr die Party schnell recht eng werden. 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